Prof.Dr.rer.nat.habil.Erhard Geißler © MDC Foto David Ausserhofer
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Siegfried Pitschmann

 

In Kapitel  „Von Alfred Wellm bis Ingo Zimmermann –  interessante Kon-takte“ schreibe ich auch ausführlich über unsere Freundschaft mit Siegfried Pitschmann, dem (damals in Rostock lebenden und arbeitenden) Schrifsteller.

Erst jetzt, im Frühjahr 2015, erfahre ich von meiner Tochter Cornelia, daß Siegfried Ende der 1950er, einen Roman geschrieben hatte. 

S. Pitschmann 2005

 

In dem Roman hatte Pitschmann die Erfahrungen verarbeitet, die er 1957/58 in einer Betonbrigade auf der Großbaustelle des Kombinates „Schwarze Pumpe“ sammeln konnte. Leider wurde der Roman vom Vorstand des Schriftstellerverbandes, insbesondere auch von seinem damaligen Vorsitzenden Erwin Strittmatter, vernichtend kritisiert. Das hatte einen Selbstmord-versuch Siegfrieds zur Folge und ganz sicher einen nachhaltigen negativen Eifluß auf seinen weiteren Lebensweg. Zum Glück blieb ein Exemplar von der „Erziehung eines Helden“ in Pitschmanns Nachlaß erhalten. Kristina Stella und Siegfried Pitschmanns Familie sowie dem Bielefelder Aisthesis-Verlag  ist sehr dafür zu danken, daß sie diesen eindrucksvollen Roman 13 Jahre nach dem Tode meines Freundes veröffentlicht haben.

 

 

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