Prof.Dr.rer.nat.habil.Erhard Geißler © MDC Foto David Ausserhofer
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B-Schutz-Aktivitäten in der DDR

Auch in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der daraus hervorgegangenen DDR gab es vielfätlige Aktiviäten, die mit biologischer Kriegführung im Zusammenhang standen. Vieles davon wurde erst aus Dokumenten bekannt, die nach der friedlichen Revolution zugänglich wurden, insbesondere in der "Gauck-Behörde" sowie im Archiv der Parteien und Massenorgaisationen (SAPMO) im Bundesarchiv.

 

Offensive Bio- und Toxinwaffenaktivitäten wurden in der DDR nicht betrieben. Ein Ansatz dazu, der in der SBZ versucht wurde, blieb aber, wie im vorstehenden Artikel "Keine Biowaffen aus Berlin-Buch" zusammengefaßt wird, im Keime stecken.

 

Aber während des Kalten Kriegs fühlte sich die DDR-Führung ernsthaft auch von Bio- und Toxin-Waffeneinsätzen bedroht. Deshalb gab es aber umfangreiche Maßnahmen zum "biologischen Schutz". Darüber wird im nachstehenden Artikel  "DDR und Biowaffen" ausführlich berichtet. Eine stark gekürzte Fassung dieses Textes erschien 2012 - auch unter Weglassung der Fußnoten - unter dem Titel  „Berlin-Bucher Beiträge zur Schaffung einer von Biowaffen freien Welt“ in Günter Flach und Klaus Fuchs-Kittowski (Hsg): Vom atomaren Patt zu einer von Atomwaffen freien Welt. Zum Gedenken an Klaus Fuchs, trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2012, 271-282.

 

 

 

 

 



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