Prof.Dr.rer.nat.habil.Erhard Geißler © MDC Foto David Ausserhofer
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Die Afrikalegende

Bis heute werden Segals Thesen – wenn auch nur am Rande und  im Zusammenhang mit den anderen Hypothesen über die Herkunft von HIV – in dem Film "Die Afrikalegende“ verbreitet, den die westdeutschen Filmemacher Heimo Claasen und Malte Rauch produzierten. Er wurde Anfang 1989 in der ARD und anschliessend – in einer wesentlich ausführlicheren Fassung unter dem Titel „The Monkey Business“ – vom britischen Channel Four ausgestrahlt. Jakob und Lilli Segal konnten kurz ihre Behauptungen vortragen. Weitere Interviewpartner waren unter anderem die HIV-Entdecker Luc Montagnier und Robert Gallo, die Virologen Myron Essex und Gerhard Hunsmann, sowie die Gentechnik-Kritiker Regine Kollek und Jeremy Rifkin.

Was in „Afrika-Legende“ beziehungsweise „Monkey Business“ über die Herkunft von HIV diskutierte wurde entsprach den Vorstellungen, die um 1988 vorherrschten. Die direkten Vorfahren der AIDS-Erreger waren zu dieser Zeit noch nicht bekannt.

Außer den Segals selbst glaubte keiner der Interviewten, HIV sei gentechnisch in Fort Detrick konstruiert worden.

 

 

 

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