Prof.Dr.rer.nat.habil.Erhard Geißler © MDC Foto David Ausserhofer
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Die Kühlungsborner Kolloquien über philosophische und ethische Probleme der Biowissenschaften

Begonnen hatte es mit einer Fach-veranstaltung: Biologen, Mediziner und Physiker, die sich für die Wirkung ultravioletter Strahlen interessierten, trafen sich in der DDR im Zweijahresrhythmus, jeweils von einem anderen organisiert.

Im Jahre 1969 war ich dran. Damals arbeiteten wir im Rostocker Institut für Mikrobengenetik über die Wirkungen von UV-Strahlen auf Bakterien und Phagen. Außerdem war ich zu dieser Zeit Vorsitzender der Gesellschaft für reine und angewandte Biophysik, unter deren Ägide die Kolloquien stattfanden.

Für uns Rostocker war es naheliegend, das Ostseebad Kühlungsborn als Tagungsort auszuwählen.

Dieses UV-Kolloquium, an dem Kollegen aus Ost und West teil-nahmen, galt für uns als I. Kühlungsborner Kolloquium – nicht zu verwechseln mit anderen Konferenzen, wie beispielsweise Arbeitstagungen, die das „Ley-Haus“, der Lehrstuhl des Philoso-phen Hermann Ley, dort regelmäßig veranstaltete.

Der von mir herausgegebene Protokollband erschien als Sonderheft der Zeitschrift studia biophysica im Akademie-Verlag.

Das erste eigentliche interdisziplinäre Kühlungsborner Kolloquium fand dann schon ein Jahr später statt. Über sein Zustandekommen wird ausführlich in meiner Autobiographie berichtet.

Die auf diesem „II. Kühlungsborner Kolloquium über Philosophische und ethische Probleme der modernen Genetik“ gehaltenen Vorträge und Diskussions-bemerkungen wurden im Akademie-Verlag veröffentlicht – wie auch die Manuskripte fast aller anderen bis zur deutschen Vereinigung veranstalteten Kolloquien.  

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