Prof.Dr.rer.nat.habil.Erhard Geißler © MDC Foto David Ausserhofer
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Zur Geschichte der Bio- und Toxinwaffen

Als ich mich ab 1983 als Konsultant des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts SIPRI immer intensiver mit Biowaffen (BW) und biologischer Kriegführung zu beschäftigen begann[1],[2],[3] interessierte ich mich zunehmend für die Geschichte dieser Massenvernichtungs­mittel. Aber zu DDR-Zeiten war mir das noch nicht vertieft möglich.

Am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Biologie betrieb ich dann BW-Geschichtsforschung in vollen Zügen, vor allem mit großzügiger Unterstützung durch die Volkswagen-Stiftung und in enger Kooperation mit ausländischen Experten, vor allem mit dem US-amerikanischen Chemiewaffen-Historiker John Ellis van Courtland Moon. Aus diesen Aktivitäten resultierten mehrere Bücher[4],[5],[6],[7] und andere Publikationen.

Durch unsere Arbeit konnte unsere Kenntnis über die Geschichte der Biowaffen etwas erweitert werden. Dazu mehr auf den folgenden Seiten.



[1] Geissler, E. 1984: Implications of genetic engineering for chemical and biological warfare. World Armaments and Disarmament, SIPRI Yearbook 1984, Taylor & Francis, London and Philadelphia, 421-454.

[2] Geissler, E. (ed.) 1986: Biological and Toxin Weapons Today. Oxford University Press, Oxford.

[3] Geissler, E. and R.H. Haynes (eds.) 1991: Prevention of a Bio­­­logical and Toxin Arms Race and the Responsibility of Scien­tists, Akademie Verlag, Berlin,

[4] Geißler, E.: Biologische Waffen - nicht in Hitlers Arsenalen. Biologische und Toxin-Kampfmittel in Deutschland von 1915 bis 1945. LIT-Verlag, Münster, 1998,

[5] Geißler, E., Hitler und die Biowaffen. LIT-Verlag, Münster, 1998. 2.Aufl. 1999.

[6] Geissler, E. and J.E. van Courtland Moon (eds.), Biological and Toxin Weapons: Research, Development and Use from the Middle Ages to 1945. SIPRI Chemical & Biological Warfare Studies 18, Oxford University Press, Oxford, 1999.

[7] Geißler, E., Anthrax und das Versagen der Geheimdienste. Kai Homilius Verlag, Berlin (2003).v

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